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Was ist Personal Branding?

Lesezeit ca. 6 Minuten

Beginnen wir diesen Artikel mit einem Zitat von Tim Ferriss (Autor von Four Hour Work Week).

Personal branding is about managing your name — even if you don’t own a business — in a world of misinformation, disinformation, and semi-permanent Google records. Going on a date? Chances are that your “blind” date has Googled your name. Going to a job interview? Ditto.

Diese Worte beantworten anschaulich, was Personal Branding ist – und ab wann es stattfindet. Denn sobald in irgendeinem Zusammenhang Menschen über Dich sprechen, Deinen Namen in eine Suchmaschine eintippen, oder sobald Du auf irgendeine Weise öffentlich kommunizierst, formt sich Deine eigene Personenmarke.

Dein eigenes Personal Branding findet bereits statt – und Du hast die Wahl, es zu managen oder nicht.

Wenn jemand Dein Produkt oder Deine Dienstleistung im Internet sucht, wird er sich, abhängig von seiner eigenen Persönlichkeit, für den Anbieter entscheiden, der …

  • am seriösesten auftritt
  • am präsentesten ist
  • für ihn nahbar und menschlich wirkt
  • ihn an sich selbst erinnert
  • die gleichen Werte vertritt
  • die ansprechendste/n Texte, Fotos oder Website besitzt

Einer oder alle Punkte können zutreffen. Wenn Du die Menschen in Deine Nähe ziehen möchtest, mit deren Werten Du übereinstimmst (also Deine Wunschkunden oder idealen Kunden), dann sollte das, was Du im Außen zeigst, zu Deiner inneren Haltung passen. Also, nochmal anders formuliert:

Indem Du das, was Dir wichtig ist, in Übereinstimmung bringst mit dem, was nach  außen von Dir sichtbar ist, erschaffst Du ein klares und starkes Personal Branding, das die richtigen Menschen magnetisch zu Dir zieht.

Ist da noch ein altes Twitter-Profil, das Du seit 2008 nicht mehr benutzt hast? Deine (Wunsch-)Kunden können und werden es vermutlich finden, wenn sie nach Dir suchen. Passt der öffentlich sichtbare Teil Deines Facebook-Profils nicht zu dem, was Du mit Deinem Business repräsentieren möchtest? Deine Kunden werden das bemerken. Sind auf Deiner Website nur Stockfotos oder Handy-Selfies zu sehen? Auch das könnte nicht der unverwechselbare und professionelle Eindruck sein, den Du in Wirklichkeit gerne machen möchtest. All diese Dinge schwächen Deine eigentliche Aussage.

Ist Personal Branding nur für Unternehmer wichtig?

Nein – auch für Angestellte ist es wichtig, eine eigene, persönliche Marke definiert zu haben. Was passiert, wenn ein Angestellter seinen Job verliert (oder sich aus freien Stücken neu orientieren möchte)? Auf dem Arbeitsmarkt gelten die gleichen Regeln wie zwischen Käufer und Verkäufer. Wenn das, was präsentiert wird, unattraktiv, lückenhaft oder nicht kongruent ist, wird eine negative Entscheidung getroffen.

Über das, was Du in der Öffentlichkeit kommunizierst, kannst Du gezielt steuern, wie Du von anderen wahrgenommen wirst und ob Du den Menschen, die Du Dir in Deinem Umfeld wünschst, auch die Chance gibst, Dich zu finden. Zum Beispiel über …

  • Social Media-Posts
  • Website inkl. Design, Logo, Farben
  • E-Mail Newsletter
  • Visitenkarte und andere Drucksachen
  • Fotos und Profilbilder
  • Ausdrucksweise in Wort und Schrift

Indem Du möglichst viele, idealerweise alle Faktoren mit Deinen Werten und Deiner Vision in Übereinstimmung bringst, wirst Du besser sichtbar, kommunizierst klarer und erlaubst anderen, sich mit Dir zu identifizieren – mit allen Vorteilen, die das mit sich bringt.

Natürlich braucht jemand, der im Angestelltenverhältnis arbeitet, nicht unbedingt eine E-Mail-Liste oder eine Website. Aber es ist grundsätzlich eine gute Idee, alle öffentlich sichtbaren Profile aufgeräumt und professionell zu halten. Damit meine ich nicht die Katzenvideos, die Du auf Facebook nur für die Liste Deiner engen Freunde sichtbar postest. Ein LinkedIn- oder XING-Profil sollte aktuell sein und ein aktuelles Foto beinhalten. Internet-„Jugendsünden“ sollten gelöscht oder unsichtbar gemacht werden.

Was Personal Branding nicht ist

Personal Branding ist kein „Foto-Stil“ oder Genre, so wie Hochzeitsfotografie oder Businessfotografie. Der Begriff Personal Branding meint, wie oben umschrieben, die eigene persönliche Marke bzw. die Bildung dieser. Personal Branding-Fotografie ist ein Bestandteil des Personal Brandings. Hier erarbeitet Dein Fotograf demnach ein Konzept für Dich und erstellt Bilder, die genau in Dein Branding hineinpassen. Die Bezeichnung ist jedoch im Trend und wird teilweise missbräuchlich verwendet.

Schau deshalb bei der Auswahl Deines Fotografen genau hin, ob es sich bei der beworbenen Personal Branding-Fotografie tatsächlich um eine solche handelt, oder ob es eigentlich um traditionelle Businessfotos geht. Diese sind austauschbarer und weniger individuell. Und unverwechselbar zu sein, sollte Dir sehr am Herzen liegen, je mehr Du mit Deiner Person und Deinem Wirken auf die öffentliche Meinung angewiesen bist.

Kuratiert vs. authentisch

Ist es „authentisch“, wenn Du nicht einfach drauflos postest, sondern Dir im Vorfeld sorgfältig überlegst, was und wie Du kommunizierst? Immer, wenn Du mit Deiner eigenen Stimme sprichst, bist Du authentisch. Personal Branding funktioniert nicht, indem Du andere imitierst – sondern Du schwächst damit nur Deine eigene Marke. Wenn Du ein Ziel hast, das Du erreichen möchtest, ist es nur logisch und sinnvoll, auch gezielt darauf hinzuarbeiten, und demzufolge darauf zu achten, was Du teilst und wie Deine Inhalte beschaffen sind.

Wie anfangen*?

Wir haben also beleuchtet, was genau sich hinter dem Begriff Personal Branding verbirgt. Wie kannst Du Dir dieses Wissen jetzt zunutze machen?

Am Anfang war das Wort, das gilt (habe ich gehört) in der Bibel und es gilt auch hier. Nimm Dir ausreichend Zeit, darüber nachzudenken, welche Werte Dir wirklich wichtig sind. Welches Ziel möchtest Du erreichen? Vielleicht handelt es sich dabei zu Anfang nur um ein Gefühl. Welche Begriffe verbindest Du mit diesem Gefühl? Und dann: Welche Gruppe von Menschen könnte ebenfalls diesen Wert teilen? Ausgehend davon überlegst Du Dir, wie diese Gruppe, Deine Zielgruppe, gut anzusprechen wäre. Du kannst dann anfangen, alle Deine „öffentlichen Kanäle“ im Sinne Deiner neuen Message umzugestalten.

Dieser Artikel wird nach Bedarf aktualisiert und an Deine Bedürfnisse angepasst.
Hast Du Fragen zum Thema Personal Branding, die ich hier aufgreifen sollte? Schreib mir gern einen Kommentar oder eine E-Mail.


*ein aus meiner Sicht empfehlenswertes Buch zu dem Thema, aus dem Du tiefgreifendere Informationen ziehen kannst, ist Creative Personal Branding von Jürgen Salenbacher.

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