13.
Jan 2020

Kreativ und inspiriert bleiben

Personal Branding, Persönlichkeitsentwicklung

Lesezeit ca. 5 Minuten

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Als Selbstständige/r ist Deine Kreativität überlebensnotwendig.

Durch all die verschiedenen Hüte, die Du im Alltag trägst – E-Mails beantworten, Rechnungen schreiben, netzwerken und Gespräche führen – wird Deine Aufmerksamkeit oft von vielen Seiten gleichzeitig beansprucht. Diese Themen haben alle mit der wirtschaftlichen Seite Deiner Arbeit zu tun.

Aber was ist mit dem kreativen Anteil? Dem Anteil, der sich neue Angebote und Themen einfallen lässt und der dafür sorgt, dass Dir und Deinen Kunden nicht langweilig wird. Auch dieser Anteil möchte gepflegt und genährt werden. Nach meiner Erfahrung ist Kreativität wie eine Pflanze, um die man sich kümmern muss. Zu wenig Aufmerksamkeit, und ihre Blätter hängen schlapp herunter.

Allzu gerne schieben wir Maßnahmen, die unserer Kreativität gut tun würden, erst mal ganz hinten in die Ecke: Dafür ist gerade keine Zeit, das muss warten bis heute Abend oder morgen oder nächstes Jahr Donnerstag.

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Ich spinne. Regelmäßig. Manchmal kommt ein Faden dabei heraus 😉

Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass Kreativität eigentlich der wichtigste Teil unseres selbstständigen Arbeitens ist: Unsere Kreativität ist der Grund, weshalb wir überhaupt in diese Lebensweise hineingeraten sind. Unsere Kreativität ist das, was uns und unser Business einzigartig macht. Unsere Kreativität macht unser Business einprägsam. Und sie generiert Nachfrage.

Also lohnt es sich, sich regelmäßig und aktiv um Deine Kreativität zu kümmern. Egal, wie beschäftigt Du bist oder wie wenig freie Zeit Dir im Alltag bleibt: Wenn Du Dich um Deine Kreativität nicht bemühst, wird sie ihre Blätter hängen lassen.

Zeit für kreatives Schaffen reservieren

Reserviere in Deinem Kalender einen wöchentlichen Zeitraum für’s Kreativsein. Du kannst machen, was Du möchtest – solange es nichts mit Deinem Business zu tun hat. In diesem Zeitraum erstellst Du keine Canva-Grafiken, keine Blogposts, keine Instagram Captions! Anders ausgedrückt, Du machst in diesem Zeitraum nichts, was der Erzielung von Gewinn dient.

Hier sind ein paar Ideen, wie Du Deine Kreativ-Zeit verbringen kannst:

  • Schreiben
    Tagebuch, freies Schreiben, Gedichte oder Kurzgeschichten – schreib auf, was immer Dir in den Sinn kommt. Nur für Dich und nur um des Tuns willen!
  • Mit Stift und Papier
    Egal ob Du malst, zeichnest, skizzierst oder Dich im Hand Lettering versuchst, es ist gesund für’s Gehirn, einen Stift in die Hand zu nehmen und Deine Stimmungen und Gedanken frei auszudrücken.
  • Mit anderen Materialien
    Wann warst Du das letzte Mal im Bastelladen? Probiere mal aus, was sich gut anfühlt und womit Du gern arbeiten würdest. Möchtest Du etwas aus weicher Wolle stricken oder Ton mit Deinen Händen formen? Verschiedene Werkstoffe mit den Händen zu fühlen, schult Deine Sinne und ist ein Genuss für die kreativen Areale in Deinem Gehirn.
  • Etwas Neues lernen
    Mit Onlinekursen auf Udemy, CreativeLive oder Skillshare kannst Du Dir beibringen, was Du schon immer einmal ausprobieren wolltest.

"Write it. Shoot it. Publish it.

Crochet it, sauté it, whatever, make."

– Joss Whedon

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Überlege Dir ein freies Projekt

Was würdest Du tun, wenn es kein Müsstekönntesollte gäbe? Einige meiner liebsten fotografischen Arbeiten sind bis heute freie Projekte, für die es keinen Auftrag gab. Mit freien Projekten kannst Du neue Techniken ausprobieren, Ideen verfolgen (die vielleicht etwas taugen, vielleicht aber auch nicht – es spielt keine Rolle) und einfach mal machen, ohne das Ergebnis verkaufen zu müssen.

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Jette. Freies Projekt, 2019

Wenn keine Ideen kommen: Such Dir welche

Führe ein kleines Notizbuch, in dem Du formlos notieren und sammeln kannst. Lies mal ein Buch, das nichts damit zu tun hat, wie Du Dein Business noch größer und besser machen kannst. Lass Dein Smartphone zuhause liegen und gehe ein, zwei Stunden spazieren – wenn es möglich ist, in der freien Natur. Lass Deinen Geist und Deine Ideen wandern, und was Dir einfällt, schreib in Dein Büchlein.

Lass Langeweile zu

Heutzutage muss dank unserer Technologien niemand mehr Langeweile haben. Apps wie Instagram sind so designt, dass sie Dich stundenlang in ihrem Bann gefangen halten. Es ist ein System: Profile, die es schaffen, Dich möglichst lange in der App zu halten, werden mit mehr Reichweite belohnt. Eine Maschine, die dafür sorgt, dass wir verlernen, Langeweile zu empfinden. Dabei ist Langeweile das, was vorhanden sein muss, bevor eine wirklich neue Idee kommt. Wenn Dir langweilig ist, springt Deine Vorstellungskraft an und Du lässt Dir etwas einfallen, um diesen Zustand zu ändern.

Inspiration ist überall. Du musst ihr nur Raum geben. Wenn Du Dich das nächste Mal fühlst, als würdest Du irgendwie feststecken, als gäbe es nur noch Alltag und ewige Wiederholung, dann ist es höchste Zeit, das Ruder wieder in die Hand zu nehmen und Dich um Deine Kreativität zu kümmern.

Genau wie Du im Ernstfall im Flugzeug zuerst Deine eigene Sauerstoffmaske aufsetzen sollst, musst Du Dich zuerst um Dich kümmern, damit es Deinem Business nachhaltig gut gehen kann.

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Moin!

Willlkommen auf dem Blog von Viktoria Behr.
Ich bin Personal Branding Fotografin und verhelfe Dir zu unwiderstehlichen Bildern für Dein Business. Auf meinem Blog gebe ich Tipps rund um das Thema Personal Branding.
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